Grüner Totenkult: Habeck-Ehefrau Andrea Paluch als Kinderschreck

Von Daniel Matissek
10. Dezember 2023
Lesezeit: 4 Min.

Nicht nur Wirtschaftsminister Robert Habeck, auch seine Ehefrau Andrea Paluch hat sich wiederholt als Kinderbuchautorin hervorgetan. Diese hat keine Schwierigkeiten geschweige denn Gewissensbisse, bereits die Jüngsten mit Weltuntergangsphantasien und apokalyptischen Botschaften heimzusuchen – Alpträumen, die, welche Überraschung, nur durch die geeignete Klimatransformation abgewendet werden könnten.

In einer an seelischen Kindesmissbrauch heranreichenden Gehirnwäsche versucht Paluch ihre kindliche Zielgruppe an die doktrinären Ziele heranzuführen, die ihr Ehemann als Grünen-Vizekanzler, mit zunehmend destruktiven Folgen, politisch durchzusetzen versucht.

Zwei in derselben Wahnwelt

Dass beide sich in derselben Wahnwelt bewegen und Habeck heute der Vollstrecker dessen ist, was in ihren Köpfen vorgeht, zeigt Paluchs 2021 veröffentlichtes Kinderbuch, das den bezeichnenden Titel „Die besten Weltuntergänge“ trägt und wahrlich hält, was es verspricht. Was hier auf gerade einmal 32 Seiten verbrochen wird, müsste eigentlich zur Anzeige gebracht und das Machwerk auf den Index jugendgefährdeter Schriften gesetzt werden.

In Paluchs Horrorvision für Kinder ab acht Jahren, wimmelt es von Leichen auf den Straßen, weil die „Virus-Pandemie“, das „Zeitalter der Dürre“ und die „große Flut“ drohen – natürlich deshalb, weil die Menschheit die Klimakatastrophe nicht abgewendet hat. Deshalb gibt es nun „zu wenig Sauerstoff zum Atmen“ und die Natur hat gefährliche, monströse Tierarten hervorgebracht. Nur bewaffnete „Abfallbeseitiger“ in Schutzanzügen trauen sich noch vor die Tür.

Reiche in schwimmenden Häusern

Nach der großen Flut“ leben die Menschen „auf den Bergen, der Boden ist geschrumpft, der Meeresspiegel dramatisch angestiegen“. Hier wird die Mär von der Eis- und Gletscherschmelze bemüht, die ein Fundament der Klimahysterie ist. In diesem Szenario Paluchs können sich nur noch Reiche schwimmende Häuser leisten, der Rest muss in Hochhäusern auf den verbliebenden Landteilen leben und sich in Booten fortbewegen.

In der „Virus-Pandemie“-Episode wiederholt Paluch die Corona-Zeit – jedenfalls so, wie sie sich in der Propagandawirklichkeit von Karl Lauterbach, Janosch Dahmen und Christian Drosten darstellte: Damit die Krankenhäuser durch das „hoch ansteckende Virus“ nicht überlastet werden, wurden höchst sinnvolle Abstandregeln, einen Mund-Nasen-Schutz und Kontaktbeschränkungen eingeführt.

„Zeitalter der Dürre“

Weiter schwadroniert Paluch: „Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Virus von wilden Tieren auf die Menschen übergesprungen ist“, deshalb „muss man also die natürlichen Lebensräume schützen, damit Tiere und Menschen Abstand halten können“. Damit wiederholt sie das längst widerlegte Märchen, das über den Ursprung des Corona-Virus verbreitet wurde. Von der „Gain-of-Function“-Forschung, mit der es in Wahrheit herangezüchtet wurde, findet sich hier nichts.

Im „Zeitalter der Dürre“, hat Paluch „die Hälfte der Menschen“ und einen „Großteil der Tiere“ verdursten lassen. Es gibt nur noch Wüsten, in denen die Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Riesige Grenzzäune mit bewaffneten Wächtern hindern Flüchtlinge „gewaltsam“ an der Einreise. Drumherum finden sich die Gebeine der Verdursteten, die zur „Abschreckung“ liegen gelassen werden.

Lustvolle Leichenschau

In dieser lustvollen Leichenschau fällt die Fiktion mit der Wirklichkeit zusammen, die die grüne Sekte ihres Ehemannes in ihren der westlichen Zivilisation zugedachten Verzichtsphantasien für die Zukunft der Bundesrepublik vorgesehen haben: „Wurzeln, Moose, Insekten und Mineralien aus Steinen“ sind die letzten verbliebenen Nahrungsmittel. Der Ausweg aus dieser Hölle lautet „Zurück zur Natur“. Die Sonne liefert „die meiste Energie“, der elektrische Strom „schadet dem Klima nicht und ist immer im Überfluss vorhanden“, Flugzeuge bestehen „ganz aus Solarzellen“. 

In Paluchs „Kinderparadies“ haben Kinder übrigens „die gleichen Rechte wie Erwachsene“ und dürfen ein völlig ungeregeltes Leben führen. Es gibt auch „keine Armut, kein Geld und keine Grenzen“ mehr. Zumindest was die infantilste Außenministerin aller Zeiten anbelangt, scheint sich diese grüne Vision bereits realisiert zu haben.

Den Blackout romantisiert

Habeck selbst hatte 2021 übrigens ebenso abstruses, wenn auch mit weniger drastischen Untergangsphantasien ausgeschmücktes Kinderbuch auf den Markt geworfen, in dem er ebenfalls die Folgen seiner eigenen Politik antizipierte und in einen positiven Rahmen setzte: Darin wird etwa ein totaler Blackout, also ein kompletter Stromausfall, als geradezu besinnliches Erlebnis romantisiert, das die Familie bei Kerzenlicht näher zusammenbringt. Heute tut er als „Klimaminister“ sein Mögliches, um eben diese Situation herbeizuführen.

Die Skrupellosigkeit, mit der beim Ehepaar Habeck/Paluch schon Kleinkinder mit der Klimaideologie indoktriniert werden, ist geradezu bösartig. Vor allem Paluchs Machwerk erbringt den ultimativen Beweis, dass die grüne Klimasekte nichts als ein kranker, apokalyptischer Todeskult ist. Wollüstig wird da in permanenten Phantasien von Hunger, Tod und Elend geschwelgt.

Fehlt nur noch „Klimaritter Robert“

Im ungeschriebenen Subtext erscheint hier das Parteiprogramm der Grünen – das die kindlichen Leser dank immer weiter abgesenktem Wahlmindestalter und frühzeitiger Mobilisierung in Massenorganisationen wie „Fridays for Future“ et cetera schon bald mit durchsetzen sollen – als einzige Hoffnung auf Rettung. Dass dieses ironischerweise denselben Endzustand zur Folge hat wie just das, was einer „fossilen“ und „materialistischen“, bösen kapitalistischen Gesellschaft wie der unseren bei Verweigerung der „Klimatransformation“ unweigerlich drohe - dieser Widerspruch scheint Paluch selbst gar nicht aufzufallen.

Man wundert sich, dass Paluch den Kindern nicht noch die Figur des noblen und selbstlosen „Klimaritters Robert” präsentiert, der all der schröcklichen Pestilenz ein Ende macht und die Menschheit ins goldene Zeitalter der CO2-Neutralität führt.

Gemeingefährlich bis wahnsinnig

Aber Paluch ist sich vermutlich felsenfest sicher, dass ihr Mann genau das in der Praxis tut – und damit schon viel weiter wäre, würden ihn die bösartigen Rechten, Corona- und Klimaleugner nicht ständig daran hindern.

Die Machwerke dieses Ehepaares zeigen, dass Deutschland in die Hände von Menschen gefallen ist, die man nur noch als gemeingefährlich oder schlicht wahnsinnig bezeichnen kann. Sie sind von dem, was sie verbreiten, restlos überzeugt und keinem rationalen Argument mehr zugänglich. Umso dringender ist es, dass sie gestoppt werden - weil ansonsten sie es sein werden, die uns auf dem nächsten mit hypermoralischen und guten wohlklingenden Vorsätzen gepflasterten Weg in die Hölle auf Erden geleiten werden.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

Wir sind unabhängig, weil Sie uns unterstützen!

AUF1 ist durch seine Zuseher finanziert. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, dann bitten wir Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu helfen. Nur mit dieser Hilfe können wir ein tägliches Programm aufrechterhalten und weiter ausbauen.

Der Zensur zum Trotz:

Folgen Sie uns auf Telegram (@auf1info) und tragen Sie sich jetzt in den zensurfreien Newsletter von AUF1 ein, um rechtzeitig vorzubauen: http://auf1.tv/newsletter