Antifa-Terror in Budapest: Die Bedenken deutscher (System-)Medien

Von AUF1-Redaktion
19. Dezember 2023
Lesezeit: 2 Min.

Dieser Beitrag geschrieben von Rainer Ackermann erschien zuerst in der Budapester Zeitung

Am vergangenen Dienstag wurde in Deutschland ein Linksextremist gefasst, den Ungarn mit internationalem Haftbefehl sucht. Die ARD zeigte einmal mehr, wie man sich Qualitätsjournalismus in deutschen sog. Leitmedien vorstellt.

Der Bericht zu dem Ereignis in der „Tagesschau“, an dem gleich drei Journalisten von NDR und WDR mitarbeiteten, hatte es mal wieder in sich. Gleich zu Beginn wurden die Leser mit der Information verstört, dem Mann könnte eine Auslieferung nach Ungarn „drohen“.

Es war eine Menschenjagd

Dabei ist der erst 22-jährige Simeon T. aus Thüringen, der am Montag von Zielfahndern der Polizei in Berlin gefasst werden konnte, kein unbeschriebenes Blatt. Der Mann wird zusammen mit weiteren Mittätern durch die ungarischen Behörden gesucht, weil er als Mitglied einer internationalen Antifa-Gruppierung im Februar eine Menschenjagd in Budapest veranstaltete.

Die Budapester Zeitung berichtete von Anbeginn von den brutalen Bluttaten der Bande, zuletzt im Oktober davon, dass die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen und die Unterlagen an die Staatsanwaltschaft übergeben habe. Der Sachverhalt kurz zusammengefasst: Am 9. Februar kam es laut Polizei in Budapest zu insgesamt fünf Attacken, bei denen neun attackierte Personen verletzt wurden, vier von ihnen schwer. Die Opfer, die sich die Antifa-Bande offenbar willkürlich aufgrund ihrer Kleidung (!) auswählte, waren Ungarn und Ausländer, z. B. junge polnische Touristen. Die aus bis zu zehn Tätern bestehende Bande griff ihre Opfer hinterrücks an und setzte dabei auf brutalste Weise Totschläger und Pfefferspray ein.

Alles nur Mutmaßungen?

Drei mutmaßliche Täter konnte die Polizei am 11. Februar fassen, weitere sechs Personen wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Die internationale Antifa organisierte ihre Aktion in Budapest als Reaktion auf das alljährliche Treffen zum „Tag der Ehre“. Dabei versammeln sich viele Neonazis aus Europa in Ungarns Hauptstadt, um an den Versuch deutscher Truppen und ihrer ungarischen Verbündeten zu erinnern, im Februar 1945 den Belagerungsring der Sowjetarmee um Budapest zu durchbrechen.

Die „Tagesschau“ behauptet aber noch immer falsch, dass Simeon T. „mutmaßliche Teilnehmer der rechtsextremistischen Veranstaltung angegriffen“ habe und spricht bei der Gelegenheit von einem „SS-Gedenkmarsch“. Auch die Aussagen im öffentlich-rechtlichen „Qualitätsmedium“, „Pfefferspray soll versprüht worden sein“ und „mehrere Personen wurden offenbar verletzt“, sind längst überholt und dienen bestenfalls dazu, das ahnungslose deutsche Publikum in die Irre zu leiten.

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