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Verbotsirrsinn

Krieg gegen Autofahrer: Tempo-20-Zonen auch in Hannover

Von Daniel Matissek
26. September 2023
Lesezeit: 2 Min.

Die politischen Schikanen gegen den automobilen Individualverkehr nehmen in Deutschland immer wahnhaftere Züge an. Die Verbotspartei der Grünen ist hier voll in ihrem Element. Geht es nach ihr, soll das Autofahren entweder ganz verboten oder in Innenstädten faktisch unmöglich gemacht werden. Eines der abschreckendsten Beispiele für diese Entwicklung ist die Stadt Hannover.

Die niedersächsische Landeshauptstatt (550.000 Einwohner) will als eine der ersten größeren Städte nun unter ihrem grünen Bürgermeister Belit Onay „Tempo-20”-Zonen in der Stadt einrichten, um den Autoverkehr zu entschleunigen. Onay gilt als einer der aggressivsten Autofeinde des Landes.

Bürgermeister Onay ließ sich bereits von Klimaterroristen erpressen

Erst kürzlich hatte er verkündet: „Das Auto muss und wird Platz machen.“ Bis 2030 soll die Innenstadt der niedersächsischen Hauptstadt fast vollständig autofrei sein. Parkplätze an Straßen und Plätzen sollen bis dahin komplett verschwinden, Radfahrer und Fußgänger das Stadtbild bestimmen.

„Die Zeit der Experimente ist vorbei. Jetzt geht es an die Umsetzung“, drohte Onay. Bald werde „kein Auto zu viel in der Stadt“ sein. Im Februar war Onay bereits auf die Erpressung der Klimaterroristen der „Letzten Generation“ eingegangen, indem er sich bereiterklärte, sich für deren Forderungen einzusetzen, wenn sie dafür auf Aktionen in Hannover verzichten.

„Tempo 20” auch andernorts auf dem Vormarsch

Damals hatte er erklärt, dass er die Einschätzung sowohl der „Wissenschaft” wie auch der „Letzten Generation“ teile, dass die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichten, „um die existenzbedrohende Klimakrise abzuwenden“

Die absurden 20-Zonen greifen jedoch auch andernorts um sich. In Garmisch-Partenkirchen, Fürstenfeldbruck vereinzelt, in Dachau sollen 32 (!) Schilder aufgestellt werden, die Autofahrern anzeigen sollen, ob sie mit 30 km/h oder 20 km/h fahren dürfen. Auch in München schießen die Tempo-20-Schilder wie Unkraut aus dem Boden: Im Stadtteil Trudering wurde der gesamte Ortskern unter dem Schlachtruf „Weniger Raum für Verkehr, mehr Platz für Fußgänger“ für mehrere Millionen Euro umgebaut. 

Ausgeburt typischer grüner Verbotspolitik

Laut Verkehrsexperten hat eine Absenkung von 30 hm/h auf 20 km/h überhaupt keinen nennenswerten Effekt auf Abgas-Emissionen, Lärm oder Unfallgefahren. Es handelt sich dabei um eine reine Schikane und Ausgeburt typischer grüner Verbotspolitik. Die Autos sind für solche dauerhaften Schrittgeschwindigkeiten gar nicht ausgelegt. Es geht um etwas anderes.

Denn offensichtlich sollen möglichst viele Menschen dazu gebracht werden, ihre Wagen gleich ganz stehenzulassen, anstatt sich der Tortur auszusetzen, im Stopp-and-Go-Verkehr durch Schilderwälder zu fahren, die einen meterweise darüber informieren, wie langsam man sich noch voran bewegen darf. Hier wird ein Zermürbungskrieg gegen Autofahrer geführt und alles getan, um die deutsche Autoindustrie im Namen des Klimawahns zu ruinieren.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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